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Beratung > Produktpflege > Membranpflege

Membranen und Beschichtungen

die richtige Pflege

Pflegehinweise für wasserdichter Membran oder Beschichtung


Waschen

Bekleidung regelmässig waschen. Schweiss enthält Salze, dadurch können sich Nahtversiegelungen lösen. Die Dampfdurchlässigkeit wird durch die verstopften Poren der Membran stark reduziert. Auch nach mehrmaligem Waschen bleibt die Funktion der Membran uneingeschränkt erhalten.

Immer zuerst die eingenähte Pfleganleitung des Hestellers beachten. Alle Reissverschlüsse und Klettbänder schliessen, Kordelzüge lösen.

Wenn nicht anders angegeben, in der Waschmaschine mit Flüssigwaschmittel für Membranbekleidung im Schonwaschgang bei 30°/ 40°C waschen. Um Waschmittelrückstände auf dem Material zu vermeiden, ausreichend klar spülen (evtl. Spülvorgang wiederholen). Auf keinen Fall Weichspüler verwenden, dieser verstopft die Poren. Nach dem Waschen kann kurz angeschleudert werden.

Wird die Bekleidung häufig in salzhaltiger Luft getragen, lagern sich Salzkristalle auf dem Material ab, die die Atmungsaktivität beeinträchtigen können; Spülen mit klarem Wasser löst das Salz. Bündchen, Kragen etc. bei Bedarf von Hand waschen oder vorbehandeln.

Trocknen

Durch Bügeln (ohne Dampf) oder im Trockner bei geringer Termperatur kann sich der wasserabweisende Effekt der noch vorhandenen Imprägnierung reaktivieren. Bei geringer Trommelfüllung und niedriger Temperatur kann die Bekleidung im Trockner getrocknet werden.

Imprägnierung

Eine Imprägnierung beeinträchtigt nicht die Funktion der Mebrane. Gut imprägnierte Bekleidung ist schmutz- und wasserabweisend. Ein durchnässter Oberstoff bewirkt Wärmeverlust, eine gute Imprägnierung schützt also auch vor Kälte. Die Oberstoffe der Bekleidung werden bereits bei der Hestellung imprägniert. Diese Imprägnierung hält aber nicht dauerhaft. Wenn das Wasser nicht mehr vom Oberstoff abperlt, sollte das Kleidungsstück regelmässig mit einem Imrägnierspray behandelt werden. Nur silikonfreie Impräniersprays verwenden. Durch Bügeln (ohne Dampf) laut Pflegeetikett oder im Trockner bei geringer Temperatur wird der wasserabweisende Imprägniereffekt reaktiviert. Nach etwa drei Waschgängen sollte die Bekleidung wieder imprägniert werden.

Reparatur

Trotz aller Vorsicht kann Bekleidung beschädigt werden. Bei wasserdichter Bekleidung führen selbst kleine Risse oder Löcher dazu, dass Wasser eindringen kann. Wegen der besonderen Konstruktion der Membran-Bekleidung sollten solche Schäden nur vom Fachmann repariert werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an uns.

Für die Reparatur können nur gereinigte Kleidungsstücke entgegengenommen werden. Für die Dauer der Reparatur stellen wir Ihnen gerne eine Ersatzjacke oder -Hose zur Verfügung, damit Sie keinen Tag auf Ihr Hobby verzichten müssen.

Pflegehinweise von Bekleidung und Schlafsäcken mit Daunen-oder Kunstfaserfüllung

Die Füllungen, egal ob Daune oder Kunstfaser, leiden unter jedem Waschgang. Mit jeder Wäsche verliert die Daune einen Teil des natürlichen Fettgehaltes was dazu führt, dass sie spröde werden, brechen und ihre Bauschfähigkeit und das Isolationsvermögen verlieren. Kunstfasern haben eine rauhe Oberfläche, und damit sie sich nicht ineinander verhaken, werden die Fasern silikonisiert. Jede Wäsche strapaziert die Silikonschicht und verringert langfristig die Bauschfähigkeit des Faservlieses.

Daher: Jacken oder Schlafsäcke an der Luft auslüften und einzelne Flecken im Aussenmaterial grundsätzlich mit klarem Wasser ausreiben- Komplettwäschen, soweit möglich, vermeiden.

Hand- oder Maschinenwäsche

Es gibt spezielle Daunen- und Kunstfaserwaschmittel, die kräftig genug sind, Schmutz zu lösen, aber den Fettgehalt der Daune zu erhalten bzw. das Kunstfaservlies nicht unnötig zu strapazieren. Vor dem Waschen jedes Stück auf Risse oder sonstige Schadstellen untersuchen und reaparieren. Reissverschlüsse/Klettbänder schliessen. Nie den puren Reiniger auf den Artikel geben, dadurch verliert das Aussenmaterial evtl. seine wasserabweisende Wirkung.

Daunenprodukte dürfen nicht chemisch gereinigt werden.

Maschinenwäsche

Pro Maschine nur einen Schlafsack oder 2 Jacken waschen. Fein- oder Wollwaschprogramm wählen, Waschmittel nach Angabe. Keine anderen Reinigungsmittel oder Weichspüler verwenden. Sorgfältig spülen, mindestens zwei Spülgänge durchlaufen lassen. Leicht anschleudern. Vorsichtig aus der Maschine nehmen da nasses Füllmaterial sehr schwer ist. Artikel unbedingt auch am unteren Ende festhalten.

Handwäsche

Reichlich handwarmes (max. 35°C) Wasser in die Badewanne füllen, Waschmittel nach Angabe ins Wasser geben. Schlafsack/Jacke untertauchen und die Luft herausdrücken. Etwa eine Stunde einweichen lassen. Besonders sorgfältig und mehrmals ausspülen. Evtl. vorhandene Waschmittelrückstände am Gewebe mit einem Schwamm oder Tuch abwischen. Den Artikel nicht wringen; durch leichtes Drücken die Waschlauge entfernen. Wiederum Vorsicht beim Anheben.

Trocknen

Daunengefüllte Produkte können im Trockner bei mässiger Temperatur (maximal 40°C) langsam getrocknet werden. Zum Aufklopfen der Daune Tennisbälle mit in die Trommel stecken. Herausnehmen, kräftig aufschütteln und einige Stunden an die Luft legen.

Kunstfasergefüllte Produkte ausbreiten und an der Luft trocknen lassen.

Bei vollendeter Trocknung den Artikel auf keinen Fall im Kompressions- oder Packsack lagern. Daunen und Kunstfasern brauchen Platz und Luft um sich zu entfalten. Zu diesem Zweck gibt es geräumige Aufbewahrungshüllen.

Pflege von Softshell

Softshell

Die Lebensdauer jeder Bekleidung hängt auch von der richtigen Pflege ab. Deshalb immer das eingenähte Pflegeetikett des Herstellers beachten. Auch nach mehrmaligem Waschen bleibt die aussergewöhnliche Funktion der winddichten Mebmran uneingeschränkt erhalten.

Alle Reissverschlüsse und Klettbänder schliessen. Wenn nicht anders angegeben, in der Waschmaschine mit Flüssigwaschmittel für Softshellbekleidung im Schonwaschgang bei 40°C waschen. Um Waschmittelrückstände zu vermeiden, ausreichend klar spülen. Auf keinen Fall Weichspüler verwenden, da dieser die Poren verstopft. Nach dem Waschgang kann kurz angeschleudert werden. Die Bekleidung kann bei geringer Trommelfüllung und niedriger Temperatur im Trockner getrocknet werden oder klassisch auf dem Wäscheständer.

Imprägnierung

Gut imprägnierte Bekleidung ist schmutz- und wasserabweisend. Ein durchnässter Oberstoff bewirkt Wärmeverlust, eine gute Imprägnierung schützt also auch vor Kälte. Die Oberstoffe der Bekleidung werden bereits beim Hersteller imprägniert. Diese Imprägnierung hält aber nicht dauerhaft. Wenn das Wasser nicht mehr vom Oberstoff abperlt, sollte das Kleidungsstück regelmässig mit einem Imrägnierspray behandelt werden. Nur silikonfreie Impräniersprays verwenden. Durch Bügeln (ohne Dampf) laut Pflegeetikett oder im Trockner bei geringer Temperatur wird der wasserabweisende Imprägniereffekt reaktiviert. Nach etwa drei Waschgängen sollte die Bekleidung wieder imprägniert werden.
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