Kletterhelme
Harte Schale, weicher Kern
Kletterhelme
Die klassische Einteilung in Hartschalen und Styroporhelme ist
mittlerweile überholt. Bächli Bergsport unterteilt sie in reine
Hartschalen-, In-mold- und Hybridmodelle:
- In-mold
Helme bestehen aus einer relativ dünnen harten Aussenschicht und einem
stossfesten Styroporkern. Dieser absorbiert die Aufprallenergie sehr
gut. Die Helme sind sehr leicht und bedingt durch die weichere
Aussenhülle etwas empfindlicher. Sie sind vergleichbar mit Skihelmen.
Die Haupteinsatzgebiete sind Sportklettern, Bergsteigen und
Klettersteige.
- Hybridhelme sind
eine Kombination aus Hartschalen und in-mold. Sie haben eine sehr
harte, aber immer noch verformbare Aussenhaut und einen
stossresistenten Styroporkern. Sie vereinen somit die positiven
Eigenschaften beider Systeme bei leicht höherem Gewicht. Einsatzgebiete
sind Klettern, Eisklettern, Bergsteigen, Canyoning, Speläologie
(Höhlenklettern).
- Klassische Hartschalenhelme
werden nur noch beim Eisklettern eingesetzt. Hier steht nicht die
Kompensation der Aufprallenegrie im Mittelpunkt. Vielmehr muss der Helm
das Durchschlagen von Eisbrocken verhindern.
Beim
Kauf eines Helmes sollte man in jedem Fall darauf achten, dass der Helm
mit und ohne Helmkappe gut sitzt. Aktuelle Helme besitzen zudem noch
verschiedene Belüftungssysteme und eine Halterung für Stirnlampen.
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