Auch der modernste Rucksack mit dem besten Tragesystem kommt nicht
zur vollen funktionellen Entfaltung, wenn beim Packen nicht einige
wichtige Punkte zum Thema Lastenverteilung berücksichtigt werden.
Bächli Bergsport empfielt, dass der Schwerpunkt eines vollgepackten Rucksacks nahe am Körper
und möglichst hoch (ungefähr auf Schulterhöhe, bei Skitouren tiefer)
liegen sollte. Leichte Ausrüstungsgegenstände wie der Schlafsack oder
die Daunenjacke gehören ins Bodenfach, schwere wie das Klettermaterial,
die Küche oder der Kulturbeutel in Schulternähe. Die Ersatzwäsche,
Wetterschutzjacke und das Handtuch lassen sich hingegen gut bei der vom
Körper abgewandten Seite des Rucksacks hineinpacken. Kleinigkeiten
wie Sackmesser, Stirnlampe, Müsliriegel oder die Kamera passen optimal
in die Deckeltasche. Bei langen Trekkingtouren mit viel Gepäck
empfiehlt es sich, das Zelt, Zeltgestänge und die Isomatte aussen am
Rucksack zu befestigen (mit Hilfe der seitlichen Kompressionsriemen).
Wichtig ist, dass man nach dem Packen alle vorhandenen
Kompressionsriemen auch tatsächlich festzieht, um das Volumen zu
verdichten und den Schwerpunkt noch näher an den Körper zu bringen.