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Beratung > Material > Unterwäsche

Unterwäsche

Für den richtigen Klimahaushalt

Erste Schicht

Natur oder Synthetik

Was auf der Haut getragen werden soll, darüber scheiden sich die Geister. Grundsätzlich teilt sich moderne Funktionsunterwäsche in zwei Gruppen: Naturfasern (vor allem Merinowolle) und Synthetikgewebe (Polyester, Polypropylen sowie Mischgewebe). Beide Materialtypen haben ihre Vor- und Nachteile: Merinowolle besticht vor allem durch ihre Eigenschaft, den Temperaturhaushalt zu regulieren und die Tatsache, dass sie auch nach tagelangem Tragen kaum unangenehm riecht. Hingegen trocknet Merinowolle etwas langsamer und ist schwerer und voluminöser als die leichte Synthetikwäsche. Diese bewährt sich vor allem bei sehr schweisstreibenden Sportarten, da sie die Körperfeuchtigkeit schnell aufnimmt und trocknet. Der Neigung von Synthetik zu Geruchsbildung wird mittels Beimischung von Silberionen (hemmt die Vermehrung von Bakterien) entgegengewirkt.
Die neueste Entwicklung bei der funktionellen Sportwäsche (Mammut Alpine Underwear) ist die Verwendung eines Polyester-Merino-Gemischs, wobei das Mischverhältnis des Gewebes je nach Körperpartie variiert wird (höherer Merinoanteil bei Partien mit erhöhtem Wärmebedarf, reines Polyester an Stellen, wo besonders stark geschwitzt wird). Dieses Prinzip bewährt sich vor allem bei Aktivitäten wie dem Alpinismus, wo sich Aktivität und Stillstand schnell abwechseln.
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