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Tags: Tourentipp, Wandern / Trekking

Auf fast vergessenen Pfaden. Der Alpine Pfad am Feldberg.

HANNES EBDING, 27.06.2018

Ein Alpiner Pfad im Schwarzwald? Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, wird tief versteckt im hintersten Eck des Schwarzwalds Wirklichkeit. Sicherlich ein Highlight - trotz schattiger Nordseite.

Schon vor einiger Zeit habe ich über den Alpinen Pfad am Feldberg gehört. Kletterstellen soll er haben. Bewertet mit einer Schwierigkeit von T3 bis T4. Trittsicherheit ist erforderlich und es soll sogar Passagen mit Absturzgefahr geben. Ich kenne im Schwarzwald bisweilen nur breite Fahrtstrassen, flache Aufschwünge und sanfte Hänge. Der Schwarzwald ist für mich Inbegriff von gemütlichen Genusstouren mit Picknick auf saftigen Wiesen und Fernblick auf die alpinen Alpen. Doch ein alpiner Pfad inmitten diesen friedlich anmutenden Wäldern? Der Kontrast zieht meine Aufmerksamkeit auf sich.

Ein paar Telefonate und Wochen später steht eine kleine Gruppe parat, die mit mir das Abenteuer inmitten des Schwarzwaldes suchen will. Die verhältnismässig kurze Anfahrt aus Basel, die Aussicht auf etwas kühlere Temperaturen und der Drang nach Bewegung und frischer Luft sind unsere Motivation.

Wir fahren durch das Wiesental Richtung Feldberg und biegen in kurz vor Todtnau Richtung Notschrei (ein Pass) ab. Vom Notschrei hinunter in St. Wilhelmer Tal macht klar - ja, im Schwarzwald kann es auch alpin werden. Eine Haarnadelkurve nach der nächsten lässt an die Passstrassen der Alpen erinnern... wir sind auf dem richtigen Weg.

Am Ende der Schlangenlinienfahrt geht es scharf rechts in St. Wilhelmer Tal. Ein wirklich idylisches Tal. Wir fahren bis an den Talschluss - genannt "Napf", wo wir einen Wanderparkplatz sowie das Restaurant "Linde" finden.

Hier schnüren wir unsere Schuhe und zurren uns unsre Rucksäcke auf den Rücken und los gehts. Wir folgen den Wegweisern Richtung "Hüttenwasen". Das ist der Sattel zwischen dem Feldberg und dem Toten Mann (so heisst dort ein Gipfel... keine Sorge). Nach ein paar Minuten Gehzeit auf einem breiten Forstweg biegt ein Pfad links in den Wald ab. Die Luft wird kühler und der Waldboden erinnert an tiefsten Urwald. Die Gewitter und Regefälle der letzten Tage und Wochen lassen den Schwarzwald in einem saftigen Grün erwecken.

Der Pfad schlängelt sich bergauf und nach ca.1 Stunde erreichen wir die Schutzhütte "Hüttenwasen". Hier befindet sich auf der Einstieg zum "alpinen Pfad". Doch zunächst eine kurze Vesperpause. Wir geniessen die "Ruhe vor dem Sturm".

Der Einstieg ist dann kurz unterhalb der Schutzhütte und führt direkt vom Weg ab, den wir bekommen waren. Wer schon an der Hütte ist, geht wieder zurück, wo er hergekommen ist und biegt LINKS in den Wald ab. Wer direkt vom "Napf" her kommt, biegt entsprechend RECHTS in den Wald ab. Schiler gibt es keine. Der Pfad ist nämlich weder gepflegt (zumindest nicht offiziell) noch ausgeschildert. Der Umstand erhöht natürlich ganz besonders den Reiz.

Nach etwa 100 auf "vergessenen Pfaden" erlangen wir dann Sicherheit. Wir sind auf dem "alpinen Pfad". Eine Tafel mit der Aufschrift "Achtung gefährliche Wegstrecke" lässt keine Zweifel offen.

Beschwingt gehen wir weiter. Doch sind dann doch etwas verunsichert. Der Weg führt nicht Richtung Feldberg... er führt auch nicht bergauf. Erst im späteren Verlauf erkennen wir wieso. Tatsächlich führt der Weg nämlich nicht auf den Feldberg sondern auf den Stübenwasen. Hätten wir dies von Anfang an gewusst, wären uns viele "mhhs" und "hähs" erspart geblieben. Aber auch das gehört zu einer alpinen Wanderung. Hier nun auf dem alpinen Pfad geht es auf und ab. Der Hang stets zur linken und tiefe Abründe zur rechten. Es wird uns unser ganzes akrobatisches Geschick abverlangt, wie wir unter umgestürzten Bäumen hindurch kriechen, durch hohen Farn waten und einzelne Kletterpassagen meistern.

Der Pfad ist stellenweise stark bewachsen, aber stets gut erkennbar. Möglichkeiten sich zu Verlaufen gibt es kaum, denn es gibt nur den Pfad.

Nach ca. 3 km im Pfad kommen wir dann doch zu einer Abzweigung. Hier geht es diretissima den Berg hinauf zur St. Wilhelmer Hütte oder geradeaus den Pfad weiter. Da wir wegen des Pfades hier sind, gehen wir natürlich gerade aus weiter. Wieder über Stock und Stein und auf und ab um schliesslich am Kreuz auf dem Stübenwasen anzukommen. Hier tut sich der Blick über das Wiesental Richtung Süden auf - Herrlich.

Rückblickend ist der alpine Pfad wirklich mal was anderes. Besonders die kurzen Kletterpassagen über Felsen Bäume machen richtig Spass.

Nach einer kleinen Kontrolle, ob wir noch vollständig beinander sind entscheiden wir uns für den Weiterweg Richtung Feldberg vorbei an der St. Wilhelmer Hütte. So verbinden wir dann doch noch den alpinen Pfad mit dem höchsten Schwarzwaldgipfel und geniessen das 360 ° Panorama über Schwarzwald, Vogesen und die doch deutlich alpineren Alpen.

Zurück gehts dann entlang den Wegen, wie ich sie sonst vom Schwarzwald her kenne. Breit, gut ausgeshcildert und ganz sanft. Über St. Wilhelmer Hütte, Hüttenwasen, vorbei am Einstieg zum Pfad zurück zum Parkplatz im "Napf" - schön war's. Schön alpin.

Anfahrt
Nach St. Wilhelm und bis zum Parkplatz am Talende beim "Gasthaus zur Linde" im Napf

Wanderung
Rundwanderung vom Napf über Hüttenwasen, Alpinen Weg, Feldberg, St. Wilhelmer Hütte ca. 15 Kilometer und 1000 Höhenmeter, reine Gehzeit etwa vier Stunden.

Karten
Wanderkarte des Schwarzwaldvereins Hochschwarzwald-Feldberg-Schluchsee 1:35 000

Weitere Informationen
Tourist-Information Dreisamtal, Hauptstraße 24, 79199 Kirchzarten, Tel. 00 49 (0) 7661 90 79 80

E-Mail
touristinfo@dreisamtal.de 

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