De | Fr
0
Warenkorb
0
Favoriten
Kontakt
Aktuell > Blog > Eine Frage des Stils
De | Fr
0
Warenkorb
0
Favoriten
Kontakt
0
0

Registrieren

0
0

Bestellen

0
0

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.
0
0

Meine Favoriten

Finden und speichern Sie ihre Lieblingsprodukte wo immer Sie auch online sind. Loggen Sie sich in Ihrem Profil an und Ihre Favoriten von unterwegs werden auch am Rechner daheim verfügbar sein.
Ihre Favoritenliste ist leer.
0
0

Ihre Möglichkeiten

Anmelden

E-Mail
Passwort
Automatisch anmelden
Neu bei Bächli?

Bei einer Registrierung erhalten Sie folgende Vorteile:

1. Kostenloser Versand
(Schweizer Post Economy)

2. Sendungsnachverfolgung

3. Alle Bächli-Einkäufe sind im Bestellarchiv ersichtlich

4. Kauf auf Rechnung ab zweiter Bestellung möglich

Als Gast bestellen

Falls Sie kein Bächli Konto erstellen möchten, tragen Sie hier hier die Rechnungsadresse ein und fahren mit Ihrer Bestellung fort.
  • Telefonsupport
  • Sicherer Einkauf
  • Kostenloser Versand
  • Rückgaberecht
  • Qualitätsgarantie
  • Nettopreise
0
0

Kontakt

Um unser Angebot weiter ausbauen und noch kundenfreundlicher gestalten zu können, freuen wir uns über Ihr Feedback. Sie haben Fragen oder Anliegen? Wir sind gerne für sie da und helfen Ihnen.
Anschrift

Bächli Bergsport AG
Gewerbestrasse 12
8606 Nänikon
Tel +41 44 826 76 76
Fax +41 44 826 76 86

Unser Telefon wird Montag bis Freitag bedient von:
Vormittag: 08:00 – 12:00
Nachmittag: 13:00 – 17:00
Onlineshop

Tel 0848 448 448 (8 Rp./Min.*)
Fax +41 44 826 76 86

Unser Telefon wird bedient von:
Mo-Fr: 08:00 – 20:00
Sa: 09:00 – 16:00

* Aus dem Schweizer Festnetz
Kontaktformular

Bitte geben Sie bei Anfragen mindestens Ihre E-mail-Adresse, Telefonnummer, Kundenummer oder Postadresse an.

Ihr Anliegen*
Vorname, Name*
E-Mail-Adresse*
Strasse
PLZ / Ort
Telefonnummer
Kundennummer
Mitteilung*
Katalog bestellen
Newsletter abonnieren
0
0

Tags: Bouldern, Klettern

Eine Frage des Stils

JÜRG BUSCHOR, 20.11.2017

«Manchmal gönne ich mir den Spass, eine neue Route zu klettern, um danach zu erraten, wer sie geschraubt hat. Quasi eine Blinddegustation für Sportkletterer», erzählt Marion Deichmann mit einem schelmischen Lachen im Gesicht und fährt weiter: «Interessanterweise ist die Trefferquote recht hoch, weil jeder Routenbauer seinen eigenen Stil hat». Stil und Charakter sind durchaus erwünscht, wie die junge Zürcherin erklärt, die im Marketing der Kletterhallen Gaswerk in Schlieren und Milandia in Greifensee verantwortlich zeichnet. Ihr Kollege Andreas Hanisch widerspricht nicht. Der Routenbauer im Kletterzentrum Gaswerk sieht das ähnlich: «Wir sind zwar keine Künstler, aber Routendesign hat viel mit Kreativität zu tun. Und die ist immer persönlich ». Den Prozess beschreibt der 35-Jährige so: «Zuerst wird viel Kaffee getrunken. Danach wird geschraubt, geklettert, diskutiert und schliesslich so lange umgeschraubt, bis es passt.» Manchmal sei der Umgangston schon etwas rau. Andreas ist es daher besonders wichtig, «dass im Team eine gute Grundstimmung herrscht.»

80'000
GRIFFE UND TRITTE STEHEN DEN ROUTENBAUERN ZUR VERFÜGUNG

140'000
BESUCHER ZÄHLEN DIE KLETTERZENTREN GASWERK UND MILANDIA JÄHRLICH

Im Team von Routenbauleiter Markus «Kusi» Senn arbeitet aktuell rund ein Dutzend Routenbauerinnen und Routenbauer. Weil der Job physisch so anstrengend ist, jedoch maximal mit einem Arbeitspensum von 40 Prozent, dafür öfters auch mal von 7 bis 20 Uhr. «Die Grenzen zwischen Arbeit und Hobby sind in diesem Job sicher fliessender als anderswo», sagt Andreas fast schon entschuldigend, «aber unseren Mitarbeitern ist es auch wichtig, sich abends mit den Kletterern auszutauschen. Was gefällt den Kunden an einer neuen Route? Was nicht? Die direkten Rückmeldungen sind wichtig für uns.» Die Frage, was denn die Kletterhallen Milandia und Gaswerk auszeichnet, beantwortet er durchaus selbstbewusst: «Wir sind die Pioniere und haben deshalb mehr Erfahrung als irgendwer sonst. Und wir bilden unsere Routenbauer selber aus.»

So wählen die Routenbauer unter anderem Griffe von mehr als 50 Herstellern aus, wenn sie eine neue Route schrauben. Jede ist ein Unikat, nie wird sie zwei Mal gleich geschraubt – selbst wenn sie bei den Kunden besonders gut angekommen ist. Der Prozess folgt einem übergeordneten Plan, jede Route längstens nach sieben Monaten neu zu schrauben.« Routen mit besonders hohen Frequenzen etwas öfter», wie Andreas betont. «Dabei versuchen wir den Ladys zu gefallen», wie er mit einem Augenzwinkern erzählt. «Jedenfalls haben wir schon bestimmte Zielgruppen im Hinterkopf, wenn wir zum Inbusschlüssel greifen. Gewisse Routen schrauben wir bewusst für 155 Zentimeter kleine Frauen, andere wiederum für 185 Zentimeter grosse Männer.»

Wie bei kaum einer anderen Sportart halten sich beim Hallenklettern die Geschlechter die Waage, wie die Mitarbeiter erzählen: «Bei uns sind abends je die Hälfte der Gäste weiblich und männlich.» Ein Blick zu jeder Tageszeit genügt, um jegliche Zweifel zu zerstreuen: Boulder- und Kletterhallen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Gründe liegen für Marion auf der Hand: «Trainieren in der Wand ist viel kreativer als in einem Fitness-Center. Und auch der mentale Aspekt spielt eine Rolle – Klettern ist geistig anspruchsvoller.» Zudem habe Bouldern oder Sportklettern ja auch soziale Aspekte: Beide Disziplinen übe man in aller Regel ja gemeinsam aus. «Beim Bouldern wird man von Freunden oder Bekannten gespottet, beim Klettern gesichert, und immer unterstützt und angefeuert.»

Kommentare

Kommentar schreiben

Um ein Kommentar zu hinterlassen, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.