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Tags: Wandern / Trekking

Travelguide - Pakistan

JAN KAYA, 25.10.2019

Auf der Suche nach ungesehenen Motiven und einem echten Abenteuer bin ich vor 2 Jahren auf den sozialen Medien auf die gewaltige Berglandschaft Pakistans aufmerksam geworden. Entgegen allen Kontroversen, wusste ich, dass ich eines Tages diesen Teil der Erde besuchen möchte. Diesen Sommer habe ich mir diesen langersehnten Wunsch endlich erfüllt. Mit dem Reiseveranstalter "Apna Trip" habe ich während 10 Tagen den schönen Norden Pakistans bereist.

Der K2 welcher mit seinen 8611m als zweithöchster Berg der Welt gilt, ist bereits seit einiger Zeit unter Alpinisten und Bergsteigern ein bedeutender Felsen.

Seit sich die Sicherheitslage jedoch in den letzten Jahren an vielen Orten stabilisiert hat, bereisen zunehmend nun auch Touristen aus aller Welt das Land. Pakistan gilt zwar als eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern Asiens, jedoch bietet es neben einer reichen Kultur, gutem Essen und gastfreundlichen Einheimischen auch Berge über 8000m und Landschaften welche noch so natürlich und verlassen sind wie die Alpen vor 150 Jahren.

Anreise, Auskunft & wichtige informationen
Reisehinweise des EDA (Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten) für Pakistan finden sich unter folgendem Link:

In den Hinweisen wird praktisch überall auf mögliche Gefahren hingewiesen. Nach meiner persönlichen Erfahrung und laut Angaben aller Einheimischen mit welchen ich gesprochen habe, sind die Hinweise jedoch teilweise undifferenziert und nicht überall zutreffend. In diesem Bericht beschreibe ich lediglich meine persönlichen Erfahrungen aus Islamabad sowie aus der nördlichen Provinz von Gilgit-Baltistan, in welchen ich sagen kann, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder unsicher gefühlt habe.

Für die Einreise nach Pakistan benötigt ihr ein Visum. Dieses könnt ohne grossen Aufwand unter folgendem Link online beantragen: 

Turkish Airlines, British Airways und diverse andere Airlines fliegen ab Zürich und anderen Europäischen Städten regelmässig direkt oder mit Umstieg nach Islamabad. Von Islamabad verkehren täglich Inlandflüge nach Gilgit.

Diverse Informationen zur Provinz Gilgit-Baltistan findet ihr hier:

Die Reiseagentur "Apna Trip" und passende Tourenpakete findet ihr unter:

Beste Jahreszeit
Die Beste Zeit für Wanderbegeisterte ist zwischen Juli und Oktober. Während es in Islamabad im Sommer mit bis zu über 40 Grad sehr heiss ist, geniesst man im Norden in Gilgit-Baltistan durch die hohe Lage und die Gletscher geprägte Luft, angenehme Temperaturen zum Wandern. Der Herbst ist ebenfalls sehr zu empfehlen, da durch die üppige Flora die Farben sehr intensiv und schön anzusehen sind.

Hotels & Unterkünfte
Auf www.booking.com findet ihr unzählige Hotels, Hostels und Gasthäuser zu fairen Preisen. Im Schnitt findet man in den meisten Orten für rund 15 Euro pro Person eine Unterkunft. Falls ihr eine individuelle Tour mit "Apna Trip" bucht, sind ausgewählte Unterkünfte bereits gebucht und im Tourenpacket enthalten. Besonders gut hat uns das Tourist Cottage Hunza in Karimabad gefallen. Nebst einem leckeren Restaurant bietet das Hotel auch einen Garten, eine Terrasse und kostenfreies WLAN in allen Bereichen. Die Zimmer im Hotel sind mit einem Balkon ausgestattet und ein kontinentales Frühstück gibt es ebenfalls.

Essen
In Pakistan gefiel mir das Essen ausgesprochen gut. Es hat Ähnlichkeiten mit der Nordindischen Küche. Wenn ihr also Indisches Essen mögt oder offen seid neues auszuprobieren, empfehle ich euch von den lokalen Speisen zu kosten. Diese ist teilweise etwas fleischlastig, jedoch finden sich auch für Vegetarier immer Möglichkeiten. Gerne isst man Dal, ein Gericht aus verschiedenen Linsen oder Kichererbsen, Currys aus verschiedenen Gemüsen, Reis und verschiedene Arten von Brot wie Roti, Naan oder Chapati. Nach dem Essen oder auf einer Wanderung empfehle ich euch immer nach einer Tasse Chai Ausschau zu halten. Im Des Pardes Restaurant in Islamabad, kann man zu mittleren Preisen ausgesprochen lecker und authentisch essen. Das Des Pardes liegt ausserdem in einem kleinen historischen Nebendorf direkt an der Stadtgrenze von Islamabad. In Gilgit-Baltistan findet ihr in jeder Ortschaft und oft auch am Karakorum Highway immer etwas leckeres zu essen.

Gilgit-Baltistan
Im äussersten Norden an der Grenze zu China und Indien liegt das Sonderterritorium Gilgit-Balitstan. Die Region unterteilt sich in 10 verschiedene Distrikte, von welchen ich 3 besucht habe und euch im Folgenden gerne näher bringen möchte. Das Erscheinungsbild ist durch die Lage im Hochgebirge typischerweise oft durch tief eingeschnittene Täler gekennzeichnet. Die Stadt Gilgit mit etwas über 10.000 Einwohnern, gilt als Zentrum in der sonst so dünn besiedelten Gegend. Falls ihr alleine unterwegs seid, könnt ihr euch einfach hauptsächlich am Karakorum Highway orientieren, an welchem die meisten der Sehenswürdigkeiten liegen bis man letztendlich am Phunjerab Pass an der Grenze zu China landet.

Distrikt Gilgit
Im Distrikt Gilgit haben wir hauptsächlich das Naltar Tal besucht. Das Tal befindet sich ca 40km von Gilgit und ist besonders gut mit Tourenanbietern zu erreichen da der Weg an manchen Stellen etwas schwierig zu befahren ist. Im Naltar Tal findet man nebst einer sehr grünen Flora, einer artenreichen Tierwelt auch unzählige schöne Seen und Teiche welche umgeben sind von einer wunderschönen Berglandschaft. Im Winter ist das Naltar Tal auch beliebt für Wintersport wie Skifahren, Langlauf usw. Solltet ihr also im Winter kommen, empfiehlt es sich in Gilgit eine Ausrüstung auszuleihen. Unterwegs finden sich immer wieder preiswerte Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten. Touren bei diversen Anbietern könnt ihr direkt in Gilgit oder online buchen.

Sehenswürdigkeiten: Baskiri Lakes, Rainbow Lake, The Chairlift Side

Disktrikt Hunza
Das Hunzatal gilt als das Herzstück von Gilgit-Baltistan. Hier kann man die Kultur und Tradition des Landes authentisch erleben und nebenbei Berge über 7000m bestaunen. Als Ausgangspunkt und Hauptorte dienen Karimabad, Ali Abad oder Ghulmit, Dort finden sich Anbieter für verschiedene geführte Touren sowie auch Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten. Über den Karakorum Highway erreicht man vom Zentrum Hunzas auch in weniger als 3 Stunden den Khunjerab Pass, welcher direkt an die Chinesische Grenze führt. Im Hunzatal hat uns der Aussichtspunkt Eagles Nest besonders gut gefallen, von welchem man einen grossartigen Ausblick auf das Hunzatal und den 7811m hohen Rakaposhi erhält. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Attabad See, welcher vor nicht allzu langer Zeit infolge eines Erdrutsches entstanden ist. Auf dem See kann man verschiedene Wasseraktivitäten und Bootstouren machen. Wer absolut schwindelfrei ist, kann ausserdem die abenteuerliche Hängebrücke "Hussaini Suspension Bridge" in Hussaini überqueren.

Sehenswürdigkeiten: Eagles Nest, Attabad See und Khunjerab Pass

Distrikt Nagar
Von Gilgit aus erreicht man in etwas mehr als einer Stunde das Nagar Tal welches auf einer Höhe von 2438m.ü.M liegt. Als Hauptorte und Ausgangspunkte zählen hier Sikandarabad, Chalt oder Hoper. Das Nagar Tal ist besonders bekannt für seinen einzigartigen Blick auf den 7788m hohen Rakaposhi. Mit einer geführten Tour könnt ihr vom Karakorum Highway aus einen leichten 2 Tages Trek zum Rakaposhi Basecamp unternehmen. Im Osho Thang Hotel könnt ihr für wenig Geld beim herzensguten Gastgeber Israr im Schlafsaal oder Einzelzimmer übernachten. Dort könnt ihr auch eine geführte Tour zum Rakaposhi Basecamp buchen oder sonstige Touren unternehmen. Die 2 Tagestour zum Rakaposhi kostet lediglich etwa 25 Franken wofür ihr Guides, Zelt, Abendessen und Frühstück auf der Tour bekommt. Vom Basecamp aus hat man in schöner Einsamkeit einen eindrücklichen Blick auf die Wand des Rakaposhi sowie auf den Dinar 7266m und gigantische Gletscher.

Das Osho Thang Hotel könnt ihr hier kontaktieren:

Pakistan
Vermutlich würde dir nicht in den Sinn kommen Pakistan als mögliches Reiseziel in Erwägung zu ziehen. Aufgrund der medialen Berichterstattung kann ich dies durchaus verstehen, jedoch möchte ich euch in diesem Travelguide zeigen, dass es nicht ganz so gefährlich ist wie euch mancher Nachrichtensender erzählen möchte und warum es sich lohnt dieses ungewöhnliche Reiseziel doch in Angriff zu nehmen. Seit sich die politische Lage in vielen Orten stabilisiert hat, reisen nebst Alpinisten auch zunehmend Touristen aus aller Welt nach Pakistan. Während es in den grossen Städten wie Lahore, Islamabad und Karachi eine reiche Kultur und eine ausgezeichnete Küche zu entdecken gibt, finden sich im Norden in Gilgit-Baltistan einige der schönsten Landschaften welche ich je zu Gesicht bekommen habe. Die Einwohner gehören zu den gastfreundlichsten der Welt und schätzen jeden Menschen der die abenteuerliche Reise nach Pakistan auf sich nimmt.

Jan Kaya @lichterfang

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