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  • Seilwissen

Das Seil ist die Lebensversicherung für eine Seilschaft und ist eines der sicherheitsrelevantesten Produkte im Bergsport.

DIE VERSCHIEDENEN SEILARTEN

Seile werden in verschiedene Kategorien unterteilt. Diese geben an, für welchen Einsatzbereich das Produkt geeignet ist. Neben dieser Seileinteilung hat jedes Seil spezifische Eigenschaften, die nach internationalen Normen gemessen werden.

DYNAMISCHE SEILE werden zum Klettern verwendet. Sie haben eine hohe Dehnbarkeit und sind für Sturzbelastungen getestet.

EINFACHSEILE werden vorwiegend für Routen mit nur einer Seillänge, für Sportklettereien, in Kletterhallen oder zur Toprope-Kletterei eingesetzt. Sie sind von 8.7 mm bis 11 mm dick und werden im Einzelstrang verwendet. Sie sind robust, einfach zu handhaben und universell einsetzbar.
HALBSEILE können, müssen aber nicht, im Doppelstrang geführt werden und sind für 2er und 3er Seilschaften verwendbar. (Für 3er Seilschaften sind Seile mit Durchmessern von mehr als 8.5 mm empfohlen). Die Seilführung muss dabei nicht parallel sein. Im alpinen Gelände können die einzelnen Seilstränge durch unterschiedliche Sicherungspunkte laufen. Somit erreicht man eine bessere Seilführung, sprich weniger Seilzug und die einzelnen Sicherungspunkte werden bei einem allfälligen Sturz weniger belastet, da ein einzeln eingehängtes Halbseil mehr dehnt. Zudem verringert sich das Risiko eines Seilrisses bei Steinschlag.
ZWILLINGSSEILE müssen immer im Doppelstrang und parallel verwendet werden. Sie werden zum Bsp. bei Mehrseillängen-Touren eingesetzt, bei denen die Seile immer parallel durch die Sicherungspunkte verlaufen. Sie sind die dünnsten und leichtesten Seile.

HALB- UND ZWILLINGSSEILE haben gegenüber Einfachseilen diverse Vorteile, so kann beim Abseilen mit Halbund Zwillingsseilen die gesamte Seillänge genutzt werden. Die Seile lassen sich beim Zu- und Abstieg auf die Kletterpartner verteilen. Das Sichern und das Handling erfordert bei Halb- und Zwillingsseilen allerdings mehr Übung.

STATISCHE SEILE dürfen nicht für das herkömmliche Klettern eingesetzt werden. Die geringe Seildehnung (max. 5%) ist hierfür nicht ausreichend.

Seilpflege

Kletterseile haben sich mit dem Kletterniveau in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Früher galt ein Sturz ins Seil noch als absolutes Tabu. Heutzutage ist das Sturztraining fester Bestandteil der Kletter­ ausbildung.

Doch auch die modernsten Seile sind nur so gut, wie sie gepflegt und behandelt werden.

Nach jedem Gebrauch sollte mit Augen und Händen überprüft werden, ob Mantelbeschädigungen oder grobe Kernverletzungen sichtbar oder spürbar sind. Bei starker Mantelbeschädigung oder nach harten Stürzen muss das Seil unbedingt ersetzt werden. Um das Seil vor Schmutz zu schützen, benutzt man am besten einen Seilsack. Schmutzpartikel im Innern können am Seil scheuern und es versteifen.

Seilsortiment

Seilarten

Überblick

DYNAMISCHE SEILE STATISCHE SEILE
EINFACHSEIL
HALBSEIL
ZWILLINGSSEIL
BEVORZUGTER EINSATZBEREICH Sportklettern, Eisklettern, Hallenklettern, Hochtour, Toprope, alpine Kletterei, Bigwall Mehrseillängen, Dreierseilschaften, alpine Kletterei, Eisklettern Mehrseillängen, alpine Touren, Eisklettern Bigwall, Arbeitsseil, Höhlenklettern, Fixseil
STURZZAHL min. 5 Normstürze min. 12 Normstürze min. 5 Normstürze
FANGSTOSS max. 12 kN max. 8 kN max. 12 kN
REISSBELASTUNG max. 12 kN
DEHNUNG max. 10% max. 12% max. 10% max. 5%
DURCHMESSER 8.7 bis 11 mm 7.3 bis 9 mm 7.3 bis 8 mm
GEWICHT 52 bis 82 g/m 42 bis 55 g/m 38 bis 45 g/m

Quelle: Mammut

AUSZEICHNUNGEN UND NORMEN

EN892
In Europa sind seit 1995 die Euro-Normen (abgekürzt EN) für die Sicherheitsstandards massgebend. Alle, in der EU angebotenen Seile, müssen diesen Normen entsprechen.

UIAA Union Internationale des Associations d’Alpinisme.
Die UIAA ist eine internationale Vereinigung verschiedener Alpinistenverbände und definiert strenge Sicherheitsnormen für Bergsportausrüstung. Die UIAA Normen gelten weltweit.

WATER REPELLENT ZERTIFIZIERUNG-DIE NEUE NORM FÜR IMPRÄGNIERTE SEILE
Imprägnierte Seile zeichnen sich dadurch aus, dass das Gewebe nur wenig Wasser aufnimmt. Dies ist für den Einsatzbereich entscheidend, wenn das Seil im Outdoor-Gebrauch, zum Bsp. auf Gletschern, Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Dazu werden bereits gebrauchte Seile für einen Zeitraum von 15min. unter streng definierten Bedingungen mit Wasser in Kontakt gebracht. Beträgt die Wasseraufnahme, des Seiles, danach weniger als 5 %, so erhält das Seil die UIAA Water Repellent Zertifizierung.

DURCHMESSER
Der Seildurchmesser wird unter genau definierter Belastung gemessen. Dünne Seile eignen sich, dank niedrigem Gewicht, vor allem für längere Touren. Die Klemm-Wirkung verschiedener Sicherungsgeräte oder Seilklemmen ist bei diesen Seilen niedriger. Dickere Seile haben eine höhere Bremswirkung und sind durch ihre grössere Masse robuster, aber auch schwerer.

STURZZAHL
Mittels des Normsturzes wird die Festigkeit von Kletterseilen gemessen. Dazu stellt die Uiaa einen Sturz ins Seil nach. Der geprüfte Sturzfaktor ist dabei sehr hoch und die Belastungen in der Kletterpraxis einiges geringer. Sturzfaktor: Sturzhöhe – 4,8 Meter freier Fall bei einer ausgegebenen Seillänge von 2,8 Metern. Dies führt zu einem Sturzfaktor von ca. 1,7. Alle heute verkauften Kletterseile müssen mindestens fünf solcher Normstürze aushalten.

FANGSTOSS
Der Fangstoss ist das Mass für die Härte eines Sturzes und gibt Aufschluss über die maximale Kraft, die während eines Normsturzes auf das Fallgewicht einwirkt. Der Kletterer spürt diese Kraft als Ruck, wenn der Fall vom Seil gestoppt wird. Durch die Seildehnung wird der Fangstoss verringert.

DEHNUNG
Die Dehnung gibt Aufschluss über die Elastizität eines Seiles. Neben der oben erwähnten Seildehnung, wird die Gebrauchsdehnung ausgewiesen. Sie wird durch eine statische streng definierte Belastung gemessen und darf bei den meisten Seilen nicht über 10 % liegen.

MANTELANTEIL
Ein Seil besteht aus einem Kern und einem Mantel. Der Mantel dient dazu, den Kern, der die eigentliche Belastung trägt, zu schützen. Je höher der Mantelanteil eines Seiles ist, umso robuster und langlebiger, aber auch schwerer ist das Seil. Bei regem Gebrauch kann es zu einer Verschiebung des Mantels kommen. Laut UIAA darf die Mantelverschiebung max. 20 mm pro Seilmeter betragen.

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