Anmelden
Favoriten
Warenkorb
Kontakt
DE / FR
E-Mail
Passwort
Automatisch anmelden

Neu bei Bächli?

Registrieren Sie sich hier Registrieren

Passwort vergessen?

Ihr Passwort zurücksetzen
Ihr Warenkorb ist leer.
Ihre Favoritenliste ist leer.
Beratung > Produktwissen > Zelte

Zelte

Infos und Kaufberatung

Legende: 1. Geodätisches Zelt, 2. Kuppelzelt, 3. Tunnelzelt (Bild: wikipedia)

Geodätische Zelte

Ist die Anzahl der Kreuzungspunkte grösser als die Anzahl der für die Kuppel eingesetzten Stangen, spricht man von einer geodätischen Konstruktion (der theoretisch perfekte Geodät wäre die Annäherung an eine Halbkugel). Diese Extremvariante der Kuppelzelte ist äussert stabil und eignet sich daher für sturmanfällige Regionen und den Expeditionsgebrauch.

  • Maximaler Schutz gegen Wind und Stürme
  • Hält auch grösseren Schneelasten stand
  • Wirklich freistehend
  • Grosser Innenraum
  • Ziemlich schwer (grosse Anzahl an Stangen)
  • Eher schwer aufzubauen

Kuppelzelte

Eigentliche Kuppelzelte bestehen aus mindestens zwei gleich langen Gestängebögen, die sich oben in der Mitte kreuzen. Da die Gestängebögen unter Spannung stehen, lässt sich dieser Zelttyp auch ohne Heringe und Abspannleinen aufstellen, d.h. er ist praktisch freistehend. Die Beschaffenheit des Untergrunds spielt daher bei der Platzwahl nur eine untergeordnete Rolle, ein Kuppelzelt lässt sich grundsätzlich auch auf einer Felsplatte aufstellen.

  • Freistehend
  • Schneller Aufbau möglich
  • Windstabil, gegen alle Seiten gleichmässig
  • Relativ grosser Innenraum
  • Eher kleine Apsiden
  • Eher schwer

Tunnelzelte

Tunnelzelte bestehen aus mindestens zwei (theoretisch unendlich vielen) hintereinander gereihten Gestänge­ bögen, die vorne und hinten mit mindestens je einer Abspannleine aufgerichtet und fixiert werden müssen. Da sie nicht freistehend sind, ist eine zweckmässige Platzwahl wichtig. Im alpinen Gelände sind Tunnelzelte daher etwas im Nachteil. Tunnelzelte bieten aber von allen Zelttypen die beste Raumausnutzung, da die Gestängebögen in Bodennähe fast senkrecht verlaufen und man auch nahe an der Zeltwand aufrecht sitzen kann.

  • Schnell aufzubauen, auch bei starkem Wind
  • Gutes Raum/ Gewichts-Verhältnis
  • Bei optimaler Abspannung sehr stabil
  • Grosse Apsiden möglich
  • Nicht freistehend
  • Längsseite bietet dem Wind viel Angriffsfläche

Mischformen

Um die Vorteile verschiedener Zelttypen zu vereinen, tüfteln Zeltbauer vermehrt an Mischformen herum. Dabei geht es vor allem darum, leichte Zelte zu bauen, die möglichst stabil und wetterfest sind und sich dabei schnell und einfach aufbauen lassen. Verwirklichen lassen sich diese Ideen durch den Einsatz von leichteren Material­ komponenten (dünnere Stoffe, kleinere Gestängedurchmesser, leichteres Gestängematerial) und oftmals auch durch die Verwendung von X- oder Y-Gestänge (Gestängebögen mit Gabelung). Die Kehrseite solcher Entwicklungen ist eine geringere Lebensdauer der Zelte oder auch die verminderte Stabilität.

Einige dieser Kreationen haben sich bereits zu Klassikern entwickelt, so zum Beispiel die Giebeltunnelzelte von Exped (Venus, Orion) oder die Hubba-Zeltfamilie von MSR.

Zeltkauf

Zeltpflege