2-Personen-Trekkingzelte für Sommer 2026: 5 aktuelle Modelle im Vergleich
Niklas Stauffacher, Montag, 01. Juni 2026
Du planst ein mehrtägiges Trekking allein oder zu zweit und suchst noch die ideale Unterkunft? Wir haben fünf aktuelle Trekkingzelte unterschiedlicher Marken unter die Lupe genommen. Entdecke hier ihre Stärken und Unterschiede und finde den perfekten Match für dein nächstes Abenteuer.
Trekkingzelt auswählen: Worauf musst du achten?
Selbstverständlich hat jedes Zelt seine Vor- und Nachteile. Überleg dir, was dir wichtig ist: Vielseitigkeit? Sturmbeständigkeit? Leichtigkeit? Vieles hängt davon ab, bei welchem Wetter und in welchem Gelände du unterwegs bist. Bei Schönwettertouren ist ein leichtes Zelt top, bei stürmischem Wetter wirst du dankbar sein über ein dickeres Material und zusätzliche Abspannleinen. Zwei Eingänge und Apsiden bewähren sich, wenn ihr zu zweit unterwegs seid, so habt ihr beide euren eigenen Eingang und Stauraum fürs Gepäck.
Das Leichtgewicht: Mountain Hardwear Nimbus UL 2
Nicht mal ein Kilogramm bringt das Mountain Hardwear Nimbus UL 2 auf die Waage und ist damit das leichteste im Vergleich. Um dies zu erreichen, ist es lediglich mit einem einzigen Eingang ausgestattet und hat auch nur eine Apside. Im Fussbereich läuft das Zelt trapezförmig zu und spart zudem an Höhe. Zu zweit wird es womöglich kuschelig eng, besonders, wenn ihr noch viel Gepäck dabeihabt, das verstaut werden will. Aber wenn du auf unnötiges Gewicht verzichten willst, und ein Zelt gegenüber einem Biwaksack bevorzugst, ist dieses Modell von Mountain Hardwear perfekt für dich.
Ein hochgezogenes Innenzelt für stürmische, kalte Nächte und ein luftiges Mesh im oberen Bereich: Das Cassira 2 von Exped ist ein starker Allrounder. Besonderes Augenmerk hat der Sternschnuppen-Modus verdient, bei dem das Aussenzelt halb hochgerollt wird und so (beinahe) freie Sicht auf den Sternenhimmel gewährt. Zwei Eingänge und Apsiden bieten Stauraum für zwei Rucksäcke, Schuhe und mehr. Das Innenzelt lässt sich ganz leicht an den Stangen einclippen – und mit einem Minimalgewicht von nur wenig über einem Kilo lässt sich dieses Zelt auch auf Solo-Trips bequem mittragen.
Wenn es wie aus Kübeln schüttet und du dein Zelt schnellstmöglich aufstellen musst, bietet das Ultralight Space 2P einen entscheidenden Vorteil: Aussen- und Innenzelt lassen sich dank Double Pitching in einem einzigen Vorgang aufbauen, wodurch das Innenzelt trocken bleibt. Das funktioniert natürlich ebenso beim Abbau, sodass du dein Camp im Nu zusammengepackt hast. Auch seine abgedeckten, verschliessbaren Belüftungsöffnungen und die stabile Ridge-Tunnel-Konstruktion machen dieses Modell ideal, wenn du dich von stürmischem Wetter nicht abschrecken lässt.
Aufgrund seines praktischen Innenmasses ist das MSR Hubba Hubba schön länger und zu Recht ein sehr beliebtes Zelt. Mit seinen beiden Apsiden bietet es auch genügend Platz zum Verstauen von Wanderschuhen und Rucksäcken. Die Bikepacking-Version hat noch ein Ass im Ärmel: Gestänge und Packsack wurden so angepasst, dass sich das Zelt passgenau am Fahrradlenker fixieren lässt. Damit ist es ein starker Allrounder, wenn du mal mit dem Bike oder mal zu Fuss unterwegs bist.
Mitgedacht für zwei Personen: Das Dragonfly OSMO 2P hat zwei Packsäcke, wodurch es sich leicht auf zwei Rucksäcke aufteilen lässt. Viel mehr als durch dieses Detail fällt es aber durch seine Stangenkonstruktion auf: Sternförmig auseinandergespreizt sorgen sechs Stangenteile für viel Kopffreiheit und ermöglichen es, im Zelt aufrecht zu sitzen. Durch die niedrigere Zelthöhe im Beinbereich wiederum lässt sich Gewicht sparen; mit einem Gesamtgewicht von nur 1.29 kg ist dieses Zelt sowohl für gemeinsame Abenteuer als auch für Solo-Trips geeignet.
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