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Gipfeltreffen Jürg Schaffhuser

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Thomas Ebert, Donnerstag, 08. Januar 2026

Der Luzerner Kreativ-Direktor Jürg Schaffhuser hat sich jahrzehntelang einen Monat pro Jahr Zeit genommen, um kreuz und quer durch ganz Europa zu wandern. In einer aktuellen Ausstellung im Gletschergarten Luzern zieht er Bilanz.

Jedes Jahr einen Monat Weitwandern, seit mehr als 35 Jahren. Beugt da ein gestresster Kreativ-Direktor systematisch seinem Burn-out vor, oder täuscht das?
Es ist nicht total falsch. Ein Professor auf der Kunstgewerbeschule hat uns mal gesagt: Wenn ihr mal wieder Zeit für euch braucht, macht den Jakobsweg. Und die Jobs in den Zürcher Werbeagenturen, die ich als junger Mensch gemacht habe, waren schon ziemlich stressig. Als ich dann wirklich mal wieder Zeit für mich brauchte, habe ich mich an den Jakobsweg erinnert, und bin mit meiner damaligen Partnerin losgezogen. 

Der Jakobsweg ist heute das falsche Ziel, wenn man allein sein will.
Damals gab es noch gar keine Infos dazu. Wir sind ziemlich naiv losgezogen und waren oft mausallein unterwegs, vor allem in Frankreich. Diese Reduktion, nur mit dem Rucksack unterwegs zu sein, das war wie eine Offenbarung damals, ein Gegenentwurf zum gestressten und auch materiellen Leben, das ich geführt habe. Wir hatten nicht mal ein Zelt dabei.

«Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass man mit ganz wenig im Rucksack überleben kann», ist ein Satz von dir. Was hast du denn immer so drin, im Rucksack?
Ich bin der Technologie sehr dankbar. Früher waren es sicher 13 Kilo, heute habe ich noch rund acht im Rucksack, jeweils ohne Essen. Die Zelte und Jacken wurden immer leichter. Es ist sehr wichtig, dass man nicht zu schwer trägt. Totale Reduktion ist das Optimum, «reduce to the max», wie es in der Werbung heisst. 

Gas- oder Benzinkocher?
Weder noch.

Kein Kocher?!
Nein. Einkehren, wo es die Möglichkeit gibt, ansonsten bleibt die Küche kalt. Wenn’s sein muss, auch mal mehrere Tage.

Luftmatte oder Schaumstoff?
Inzwischen eine Luftmatte. Die sind so leicht geworden. Und sind genauso einfach zu reparieren wie ein Veloschlauch. 

Was hilft gegen Blasen an den Füssen?
Diese Compeed-Pflaster sind gut.
Aber: Irgendwann klebt das Ding wie Kaugummi im Socken, und das kann dann auch wieder Blasen erzeugen. Ganz wichtig: die Innensohlen kontrollieren. Oft sind ganz einfache Einlegesohlen drin. Wenn man die durchläuft, wird’s schmerzhaft.

Spezielle Socken?
Nein, ganz klassische Sportwandersocken. Und nicht täglich waschen. Man wäscht sich tendenziell zu viel, die Haut regeneriert sich ja auch selbst. Wenn man allein unterwegs ist, ist das kein Problem. 

Du startest stets in Luzern. Warum immer wandern und nicht auswandern?
Ich gehe gern weg, wenn es mir zu eng wird. Luzern ist in dem Sinne ja keine Weltstadt. Aber ich komme auch gern wieder zurück. Ich bin jemand, der seine Wurzeln braucht. Ich muss wissen, wie die politische Situation in meiner Stadt ist, da bin ich zu sehr Teil einer Gemeinschaft.

Wie planst du deine Wanderrouten?
Am Anfang war das sehr spontan. Ich bin viel nach Südwesten gewandert, ganz nach Henry David Thoreau, der gesagt hat: «Das Glück liegt im Südwesten». Später wurde es dann systematischer. Zum Beispiel durfte der Endpunkt meiner zehn Wanderungen nie im selben Land sein. So bin ich dann auch mal nach Gibraltar gekommen.

«Kein Tag ohne Linie», heisst es im Film zu deiner Wanderung nach Catania. Ist das der Grafiker in dir, der den grossen Blick von oben hat und wandernd eine schöne Linie ziehen will?
Ja, das hat sicher mit meinem Beruf zu tun. Irgendwann habe ich die Europakarte ausgebreitet und mir gedacht, es würde Sinn ergeben, Wege zu gestalten, wie eine Skizze. Und besonders schön wäre es, wenn jeder Weg am Meer enden würde. Mit Luzern hat man da eine super Ausgangslage. Für den Nordosten Europas, wo mir noch etwas gefehlt hat, habe ich lange ein Ziel gesucht, einen Sinn, etwas konzeptionellen Hinterbau. Ich will ja nicht irgendwo hinwandern. Bis mir Caspar David Friedrichs Bild von den Kreidefelsen auf Rügen in die Hände gekommen ist – dann war es klar.

Ohne Ziel würdest du nicht aufbrechen?
Nicht, bis ich mein Werk vollendet habe. 

Sind spontane Kursänderungen drin? Weiter nach Portugal statt Bordeaux?
Solche grossräumigen Änderungen gibt es nicht. Aber ich plane auch nicht im Detail. Früher habe ich noch mehr im Hotel geschlafen, jetzt fast gar nicht mehr. Ich finde es unglaublich schön, da aufhören zu können, wo es passt, und das geht eigentlich nur mit dem Zelt. Und die Apps helfen natürlich enorm, für meine Art des Unterwegsseins. Man braucht ja auch Wasser und Essen. Von daher bin schon ein vorsichtiger Mensch und nicht der ganz Freie, der ich manchmal gern wäre.

Welche Karten-App nutzt du?
MapOut. Ich finde die Grafik der Karten sehr schön, und sie sind für jedes Land gleich. Ich schaue immer, dass ich violette Wege von MapOut erwische, die sind wirklich super.

Teilst du den Pessimismus, dass man mit Navi-Apps das Orientieren verlernt?
Ich habe schon den Eindruck, dass sich meine Orientierungsfähigkeiten in den Jahren mit Handy zurückgebildet haben. Für meinen Beruf als Werber hatte ich sehr spät ein Handy, ich habe das Nicht-Erreichbar-Sein immer toll gefunden und vielleicht alle zwei Wochen aus einer Telefonzelle daheim angerufen. In Spanien war ich lange mit alten Militärkarten unterwegs. Da war viel Intuition gefragt. In Kastilien hatte ich mal arge Wassernöte, da musste ich an einer Gabelung zwingend den richtigen Weg erwischen, sonst wäre es schwierig geworden. Ich habe dann einen Wildhüter getroffen, der hat mir etwas zu trinken gegeben und bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich weiss nicht, ob ich diese Intuition heute noch hätte.

Apropos heikle Momente: Der Mensch ist unterwegs keine Gefahr, nehme ich an?
Nein. Das ist schon wunderbar. Man läuft durch ganz Europa, und ist überall gut aufgehoben. Nur ein Beispiel: In Rumänien habe ich auf einem total abgelegenen Acker geschlafen. In der Früh weckt mich ein Rascheln, und vor dem Zelt steht eine Bäuerin mit Brot, Kaffee und einem halben Huhn auf dem Tablett. Ich sei auf ihrem Landstück, und sie würde mich gern zum Morgenessen einladen. 

Nimmst du oft Gastfreundschaft in Anspruch?
Nein. Ich hatte ja schon im Beruf immer mit vielen Menschen und Kunden zu tun. Mir ging es auf den Wanderungen eher darum, den Kopf zu leeren als noch weiter zu füllen. Und die Unabhängigkeit, am Morgen gleich loszugehen, wenn die Sonne hochgeht, die ist mir einfach wichtig.

Wie findet man einen guten Zeltplatz?
Ich habe eigentlich immer gute Plätze gefunden – ausser in Sizilien, da gibt es im Norden nur Felsen, Meer oder Strasse. Ansonsten: Einfach etwas abseits, wo man seine Ruhe hat und selbst niemanden stört. Gefragt habe ich selten. Wie soll ich den Bauern, dem das Land gehört, denn finden? Schutzgebiete gilt es natürlich zu respektieren. In Brandenburg habe ich mein Zelt mal in einer Schneise zwischen Wald und Maisfeld aufgestellt. Das war wunderbar ruhig, bis eine ganze Horde Wildschweine mit einem Heidenkrach aus dem Wald gerast kam. Die einen in den Mais rein, die anderen sind direkt vor meinem Zelt gestoppt. Alleine vom Geräusch habe ich total Angst bekommen.

Haben sich Europas Landschaften verändert?
Sehr. Die Kleinräumigkeit, wie ich sie anfangs erlebt habe, kleinere Felder, Hecken, das Feinziselierte, ist weg. Heute dominieren grosse, begradigte Flächen. Das Rheintal ist heute nur noch ein Schachbrett. Die Bauern sind heute mit riesigen Maschinen unterwegs, wo ich sie in Spanien und Rumänien oft noch mit Ross und Wagen gesehen habe. Da hat sich die Natur frappant geändert, und das ist ein riesiger Verlust.

Deine Wanderungen verlaufen nicht nur auf Traumpfaden, sondern auch mal durch brachiale Zivilisation. Hast du das bewusst gemacht?
Ja. Für mich gibt es nicht nur die schöne Natur, beziehungsweise was davon noch übrig ist. Urbane Räume sind für mich grandios. Durch Paris zu wandern, zu sehen, wie sich die Stadt aufbaut, von den Ringstrassen bis ins Zentrum, ist fantastisch. Man spürt, wie sich die Menschen verändern, die Mode, die Architektur. Als Wanderer muss man unbedingt auch solche Orte erwandern. Ich lasse keine Stadt aus. Ich will wissen, wie Zivilisation funktioniert. 

Du hast über deine Wanderungen mal gesagt, sie hätten dich psychisch in andere Sphären katapultiert. Wie äussert sich das?
Ganz unterschiedlich. Ein Weg wie der Jakobsweg, wo an einer Perlenschnur all diese romanischen Kirchen dranhängen, das prägt dich. Wenn du 30 Kilometer wanderst und abends in so einen Kirchenraum reinkommst, da passiert schon etwas mit den meisten.

Was passiert dann?
Die Menschen sind geistig offen und reflektieren über den Sinn des Lebens. Wie geht es weiter nach dem Tod? Diese Spiritualität schwingt speziell am Jakobsweg mit. Auf anderen Wegen habe ich das nicht so empfunden. Da geht es dann eher um die Fragen, warum man nicht mehr Rücksicht auf die Natur nimmt, warum wir so auf der Überholspur unterwegs sind. Man entdeckt, wie schön die Welt ist, das unterscheidet Wanderwege fundamental von Autobahnen. Man bekommt auch eine Art Ehrfurcht vor der Natur, vor dieser Schöpfung, vor der Schönheit. Und man regt sich auf, wie diese Welt, zum Teil auch fahrlässig durch den Menschen, verändert wird.

Ein Bächli-Mitarbeiter hat für Solo-Weitwanderungen mal den Begriff «Psychohygiene» verwendet. Trifft das auch auf dich zu?
Ja, das passt. Reinigend sind solche Wanderungen. Mein Job war mir immer sehr lieb. Aber es war auch stressig, am Puls zu bleiben, den Zeitgeist zu kennen, Trends hinterherzuspringen. Da war das Wandern ein totaler Gegenpol. Man bekommt wieder ein Gespür für das, was im Leben wichtig ist.

Was ist dir wichtig?
Wandern schärft sämtliche Sinne. Man geht nicht auf den Wegen, sondern Wege kommen einem entgegen. Es sind die kleinen Momente, die plötzlich ganz gross werden. Wenn zum Beispiel ein Verbund von Staren zu einem spektakulären Flugmanöver ansetzt, welches selbst die Patrouille Suisse alt ausschauen lässt.

Schaffst du es, das in den Alltag zu übertragen?
Ich versuche zumindest, reduzierter, bewusster mit allem umzugehen. Ich habe kein Auto, meine Wohnung ist nicht überstellt. Lieber wenig Sachen, dafür wertige. Keine zehn Gewürze beim Kochen, sondern zwei, die schön durchkommen. Das gilt auch für die Auswahl von Gesprächspartnern oder Freizeitunternehmungen. Das ist schon mein Lebensentwurf. Wenn ich anders leben würde, wäre ich vermutlich nicht so viel unterwegs.

Gibt es Begleiterscheinungen, mit denen du gar nicht gerechnet hast?
Das Wandern prägt einen auch ästhetisch, man ist sicherer in Geschmacksfragen. Du weisst, was richtig ist und was nicht. Die Natur ist der beste Lehrmeister. Das nimmt man über das Wandern auf. 

Körperlich scheinen die Wanderungen dich nicht zu verbrauchen?
Ich bin im Alltag kein sportlicher Typ, und gehe auch unterwegs Gewaltmärschen möglichst aus dem Weg. Vermutlich musste ich deshalb auch noch nie abbrechen. Aber es ist toll zu spüren, wie weit man gehen kann, was der Körper sogar ohne grosse Vorbereitung leisten kann. Und zwar ohne Kampf und Krampf, sondern im Flow.

Hast du ein Rezept für Flow?
Glücksgefühle treten erst nach einer gewissen Distanz auf. Für einen Flow muss man schon ein paar Kilometer in den Knochen haben, etwas Müdigkeit gehört dazu. Und eine tiefstehende Sonne, eine schöne Abendstimmung, hilft auch.

Hast du Rituale, wenn du vom Alltag in deinen Wandermonat wechselst, und umgekehrt?
Eine Woche vor der Wanderung lege ich immer meine ganzen Utensilien auf den Boden, damit ich sie jeden Tag sehen kann. Fehlt da noch ein Socken? Habe ich die Kamillosan-Wundsalbe dabei? Die ist ganz wichtig. Mit sehr viel Liebe schaue ich dann meine Welt an, die mich bald begleiten wird. Das ist meine Vorbereitung. Nach der Rückkehr hat mich der Alltag meistens so heftig und schlagartig wieder im Griff, dass die Tour nur noch punktuell nachhallt.

Du bist fast immer alleine unterwegs. Da wächst der Appetit auf soziale Inter- aktionen, oder?
Schon. Man hat beinahe Mühe, sich wieder auszudrücken, man redet ja tagelang fast nichts auf solchen Wanderungen. Nach einer Rückkehr rede ich erst mal viel mehr als sonst, da muss wieder etwas raus.

Wem warst du in deinen Wandermonaten Rechenschaft schuldig? Im Büro, privat?
Jobmässig ging es gut, wir haben in der Firma immer sehr als Kollektiv funktioniert. Manchen Kunden musste man genauer erklären, dass ich einen Monat nicht greifbar bin. Aber ein Problem war es nie. Und zu Hause – ich hatte immer sehr tolerante Frauen. Die haben das akzeptiert und fanden die Aktionen auch gut.

Hast du jemals einen Strandurlaub gemacht?
Natürlich, aber mehr als zwei Wochen im Jahr waren dann ferienmässig nicht mehr drin.

Für deine Ausstellung im Gletschergarten musstest du dich nochmal mit 30 Jahre alten Erinnerungen auseinandersetzen. Wie hat sich das angefühlt?
Ich habe von Anfang an Tagebuch geführt. Als ich mir die vorgenommen habe, waren mir die Momente gleich wieder so präsent wie damals. Lustig ist, dass man nicht älter wird, wenn man wandert. Man sieht sich ja nicht im Spiegel, man läuft einfach. Und zwar immer gleich, egal, ob mit 28 oder mit 65 Jahren. Man läuft immer den Wegen nach. Und dabei altert man nicht. Ich empfinde die Wege heute ähnlich wie mit 28. Da hat sich gar nicht so viel verändert über all die Jahre.

Klingt aber auch eintönig. Wird man der ewigen Aufbrecherei nie müde?
Nein, man freut sich ja immer, wie es weitergeht. Was ist hinter dem Hügel da, hinter diesem Wäldchen? Das will man ja wissen. Es ist unglaublich, wie gut man unterwegs unterhalten wird, es wird nie langweilig.

Hast du nie Lektüre dabei?
Nein, nie. Wäre mir auch zu schwer. Vielleicht mal ein ganz dünnes Lyrikbändchen oder etwas von Peter Handke. Aber mir reicht als Unterhaltung die blaue Stunde, wenn du so um vier, fünf Uhr ankommst und warten musst, bis es dunkel wird. Ich lege mich dann immer auf den Boden, schaue in den Himmel und lege mir einen Ausschnitt fest. Und dann beobachte ich alles, was in diesem Ausschnitt passiert. Ein Flugzeug. Eine Wolke. Oder ein Vogel. Das ist extrem spannend. So wie die alten Kirchenbaumeister, die vor dem Bau tagelang die Sonne beobachtet haben, damit sie dann an Mariä Himmelfahrt genau auf die Figur fällt. Wie die sich Zeit genommen haben! Das erlebt man beim Wandern eben auch.

Wandern, ohne aufzubrechen; so empfänglich bleiben, als wäre man unterwegs – geht das?
Ja. Finde ich schon. Es wird sicher einen Punkt geben, ab dem ich nicht mehr wandern kann. Dann werde ich wandernd unterwegs sein, auch wenn ich am Tisch sitze. Mein Kopf ist gefüllt mit Tausenden Bildern und Lichtstimmungen.

Ist das das Schöne am Wandern – Linien ziehen auf einer Landkarte, die nirgends Spuren hinterlassen, ausser im Kopf?
Das ist das Faszinierende. Der Konzeptkünstler Hamish Fulton, der ja auch als «walking artist» bekannt ist, hat gesagt: «Ich muss gar nichts machen. Die Kunst ist, dass ich da durchwandere. Das reicht schon, das ist das Kunstwerk, die totale Reduktion.»

Abkürzen oder mal ein Taxi nehmen, geht dementsprechend gar nicht?
Nein, um Gottes willen nicht!

Jürg Schaffhuser

Geboren 1959, absol­vierte er in der Kunstgewerbeschule in Luzern die Lehre zum Grafiker. Er ist Gründungsmitglied der Kreativ­Agentur Velvet in Luzern und war während drei Jahrzehnten als Kreativ-Direktor tätig. Er betreute mit dem Velvet­-Team Kun­den wie die Marke Völkl, das Schauspielhaus Zürich und die Berlinale.

Die Schaffhuser-Sonderausstellung im Gletschergarten Luzern 

Mitten in Luzern liegt der Gletschergarten – eine von Klima und Erdgeschichte geformte Wunderwelt. Eiszeitliche Gletschertöpfe, uralte Versteinerungen, die geheimnisvolle Felsenwelt und ein Alpengarten laden zum Entdecken und Staunen ein. Für Familien bieten das Suchspiel «Lily + Börni» und das berühmte Spiegellabyrinth Alhambra spielerische Abenteuer mit Aha-Effekten. Im neuen Sandstein-Pavillon erwartet die Besucher der Gletschergarten-Film sowie eine Sonderausstellung zum Luzerner Weitwanderer Jürg Schaffhuser (23. Januar – 16. August). Zur Stärkung lockt das Bistro mit feinen Snacks, Tee und Kaffee. 

Öffnungszeiten   

  • April – Oktober: täglich 10 – 18 Uhr
  • November – März: täglich 10 – 17 Uhr

Mehr Infos + Tickets: gletschergarten.ch 

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