Zum Inhalt springen

Familienunternehmen seit 1974

Unsere Versandkonditionen

4.8/5 11'000 Trustpilot Bewertungen

DE | FR | IT
  1. Erlebnis
  2.  > 
  3. Blog
2026-07_blog_wasserfilter_bergsee.jpg

Wanderung mit Abkühlung? Die 15 schönsten Bergseen der Schweiz

fabian-reichle-blog.jpg
Fabian Reichle, Mittwoch, 15. Juni 2022

Nebst vielen Flüssen, die die Weltmeere speisen und dem notabene grössten Wasserfall Europas – dem Rheinfall – beherbergt unser kleines Land rund 1500 Seen. Plant eure nächste Tour, schnürt eure Bergschuhe und packt die Badekleider ein, hier kommen die schönsten 15 Bergseen der Schweiz.

Einige besonders schöne Seen haben wir herausgepickt. Damit die Liste überschaubar bleibt, haben wir uns bei der Recherche einigen Kriterien unterworfen: Die Seen sollen auf ungefähr 1'000 Meter über Meer in bergsportgerechtem Territorium liegen und nicht auf jeder Best-Of-Liste erscheinen. Letzteres ist natürlich subjektiv, aber so hat es beispielsweise der wunderschöne Oeschinensee nicht in unsere Auswahl geschafft. Zu guter Letzt möchten wir die ganze Schweiz präsentieren, die Seen sind daher quer durchs Land verteilt.

Seelenen

Die Seelenen sind mehrere kleine Bergseen im Lidernengebiet im Kanton Uri. Nehmt eure Kletterausrüstung mit, am nahegelegenen Schmalstöckli findet ihr wunderbare Mehrseillängen-Routen. Übernachten könnt ihr in der Lidernenhütte.
 

Sägistalsee

Ein Geheimtipp zwischen den touristischen Highlights Brienzersee und Grindelwald. Den See erreicht ihr am besten von der ebenfalls populären Schynige Platte. Aussichtssuchende ziehen weiter aufs Faulhorn.
 

Lägh da Cavloc

Ein Strand auf fast 2'000 Meter über Meer? Der Lägh da Cavloc in der Nähe des Malojapasses kommt nah ran. Wen es in die Höhe zieht, sollte sich den Piz da la Margna genauer anschauen. Via dem benachbarten Piz Margna mit Ausgangspunkt Maloja findet ihr hier eine knackige T6-Tour mit Kletterpassagen im zweiten Grad.
 

Jöriseen

Über dem Flüelatal bei Davos liegen die Jöriseen. Viele Wege führen zum Wasser, der einfachste ist jedoch via Postauto. Das bringt euch auf dem beliebten Flüelapass bis zum Wägerhus, von wo ihr die Zivilisation rasch gegen eine alpine Umgebung tauscht.  
 

Gräppelensee

Rund um den Alpstein gibt es viele wunderschöne Seen. Die meisten davon sind leider hoffnungslos überlaufen. Eine Ausnahme bildet der Gräppelensee, der unweit von Unterwasser im Toggenburg liegt. Er ist ohne grosse Anstrengung erreichbar. Höhenluft gibt es auf dem Säntis, den ihr vom See aus über die Silberplatten erreicht.

Sewenseeli

Nahe dem Glaubenbergpass liegt dieser idyllische Bergsee. Die Anreise zum See ist – ausser der Landschaft natürlich – wenig spektakulär. Spannend wird es jedoch, wenn ihr weiter auf den Fürstein steigt. Von dessen Gipfel habt ihr einen wunderbaren Weitblick. Bonus: Merkt euch den Gipfel für den Winter, er ist nämlich ein schönes Skitouren-Ziel.
 

Panixersee

Kein klassischer Bergsee, sondern ein Stausee. Der Panixersee liegt etwas nördlich von Ilanz und ist ein schöner Ausgangspunkt (oder Ziel) zum gleichnamigen Pass, über den ihr ins Glarnerland nach Elm gelangt. Wer in mehreren Etappen losziehen möchte, übernachtet in der rustikalen Panixerpasshütte.
 

Lac de Tseuzier

Und noch ein Stausee – diesmal im Wallis bei Crans Montana. Für das Alpinerlebnis ist der Lac de Tseuzier aus Lenk im Simmental über den Rawilpass erreichbar. Wer ein paar Höhenmeter mehr mag, nimmt die Route über das Schnidejoch und verpflegt sich in der Wildhornhütte.
 

Lagh da Saoseo

Der Bergsee mit dem klingenden Namen liegt im Val die Campo, einem Seitental des Puschlavs in Graubünden. Wer nach der einfachen Wanderung zum See mit seiner Fichtenwald-Küste noch nicht genug hat, findet leicht oberhalb von ihm den nicht minder schönen Lagh da Val Viola.
 

Lac Retaud

Unweit von Les Diablerets liegt der Lac Retaud. Er ist die perfekte Abkühlung nach einer langen Tour auf das Oldenhorn (ca. T4), dem Mini-Matterhon-Pendant der Waadtländer Alpen.
 

Lac de Lona

Türkisschimmernd liegt der Lac de Lona über dem Val d’Anniviers. Weiter unten liegt der Moiry-Stausee. Uns interessiert jedoch, was sich weiter oben befindet. Da fallen nämlich vor allem die Becs de Bossons auf, die ihr gut mit kleinen Kletterpassagen im zweiten Grad erreicht.
 

Lac de Joux

Der Lac de Joux ist kein Bergsee in diesem Sinne. Aber er ist einfach zu schön, als dass er zwischen seinen grossen Nachbarn, dem Genfer- und Neuenburgersee, vergessen gehen darf. Er ist ohne Probleme erreichbar und daher auch für Familienausflüge geeignet. Ein kleines bisschen Bergfeeling gibt es dennoch, liegt er immerhin auf 1'004 Metern Höhe.
 

Gantrischseeli

Das Gantrischseeli befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Gurnigelpass – und natürlich zum namengebenden Berg, dem Gantrisch. Dieser ist ein echter Tausendsassa. Ihr könnt gemütlich auf ihn wandern, wer die Herausforderung sucht, begeht den Gipfel von Norden her auf einer T6-Tour oder über den Klettersteig (K4). Im Winter die Ski nicht vergessen, der Gantrisch bietet einige schöne Couloirs.
 

Lago d’Efra

Über dem wilden Verzascatal befindet sich dieser kleine Bergsee. Von der Ortschaft Frasco ist er in rund drei Stunden erreichbar. Dann beginn der Spass aber erst recht, denn etwas höhergelegen – bei der Capanna Efra erstrecken sich schier endlose weiss-blau-weisse Gratwanderungen.
  

Étang de la Gruère

Ein gemütlicher See, der Étang de la Gruère im Jura. Gerade seine Lage in einem Moorgebiet macht ihn spannend und seine Erreichbarkeit ist vor allem für Familien und Genusswanderer ideal.
 


Alle Seen im Überblick:

Weitere Beiträge

2026-07_blog_wegweiser_dent_blanche_01.jpg

Hochtouren und Klimawandel: Ein Erfahrungsbericht von der Dent Blanche

Ist die Hochtour vom Aussterben bedroht? Was die Gletscher auf ihrem Rückzug hinterlassen, ist meist trostloses, oft auch gefährliches Schuttgelände. Einige Hütten kämpfen mit Wassermangel, anderen verschiebt es im auftauenden Permafrost das Fundament. Gibt es, vom Borkenkäfer mal abgesehen, überhaupt Klimawandel-Gewinner in den Bergen? Ein Erfahrungsbericht von der Dent Blanche.

2025-07_blog_tourentipp_weissmies.jpg

Tourentipp: Hochtour über den Rotgrat auf das Weissmies

Der Rotgrat ist eine lohnende Alternative zur Normalroute auf das Weissmies und bietet einen ruhigen, technisch einfachen Anstieg über Fels und Firn. Weniger frequentiert, gut abgesichert und ideal kombinierbar – perfekt für kreative Bergsteiger abseits der Massen.

2025-05_blog_nollen_moench_01_header.jpg

Tourenbericht: Über den Nollen auf den Mönch

Was bleibt von einer Tour, auf der alles glatt läuft? Bächli-CEO Thomas Morand ist mit Jonas Schild über die Nollenroute auf den Mönch gestiegen.

2025-04_blog_speed-record_hojac_01.jpg

Nicolas Hojac mit neuem Speed-Rekord an Eiger, Mönch und Jungfrau

Der Schweizer Bächli-Athlet Nicolas Hojac und der Österreicher Philipp Brugger haben den 21 Jahre alten Speedrekord von Ueli Steck und Stephan Siegrist gebrochen. Am 5. April 2025 ist es den Alpinisten gelungen, die Nordwände von Eiger, Mönch und Jungfrau in 15 Stunden 30 Minuten zu bezwingen.

2024-09_blog_chrigel_maurer_xpeaks_01.jpg

Ein Traum wird wahr: Besteigung aller 82 Viertausender der Alpen zu Fuss und per Gleitschirm

Mit ihrem Projekt XPEAKS haben sich Bächli-Athlet Chrigel Maurer und Alpinist Peter von Känel einiges vorgenommen: Ihr Ziel war es, alle 82 4000er Berggipfel der Alpen gemeinsam zu besteigen und sich dabei ausschliesslich zu Fuss oder fliegend mit dem Gleitschirm zu bewegen. Mit GPS-Livetracking und Selfies auf allen Gipfeln haben die beiden ihr ambitioniertes und erfolgreiches Vorhaben dokumentiert.

2024-08_blog_matterhorn_nordwand_franziska_00_header.jpg

Zwei Freundinnen – ein gemeinsamer Traum: Matterhorn-Nordwand

Die Alpinistinnen Franziska Schönbächler und Jil Schmid haben lange davon geträumt, gemeinsam die Nordwand des Matterhorns zu erklimmen. Das lange Warten auf gute Bedingungen hat sich endlich gelohnt. Am 20. Juli konnten die Freundinnen aufbrechen und dem berühmten Berg die Stirn bieten. Im Blog schildert Bächli-Athletin Franziska, wie sie die Tour erlebt hat und was ihr noch lange in Erinnerung bleiben wird.

2024-08_blog_berner_panorama_nicolas_hojac_01.jpg

Zehn Gipfel in 37 Stunden: Nicolas Hojac und Adrian Zurbrügg überqueren Berner Panorama in einem Push

Am 29. Juli brechen die Alpinisten Nicolas Hojac und Adrian Zurbrügg in den Berner Alpen ins Ungewisse auf. 37 Stunden und 5 Minuten später haben sie als erste Seilschaft nonstop die zehn Gipfel von Eiger, Mönch, Jungfrau, Rottalhorn, Louwihorn, Gletscherhorn, Äbni Flue, Mittaghorn, Grosshorn, Zuckerstock und Breithorn überquert. Ein hochalpiner Grenzgang der Superlative, auf dem 7000 Höhenmeter und 65 Kilometer nicht die einzigen Herausforderungen waren.

2024-06_blog_baechlistock_hochtour_01_header.jpg

Zum Jubiläum: Eine Hochtour auf den Bächlistock

Zuhinterst im Bächlital steht der 3246 Meter hohe Bächlistock. Auch wenn der SAC-Führer über den selten besuchten Gipfel nicht gerade schwärmt – zum 50. Geburtstag von Bächli Bergsport müssen wir ihm die Ehre erweisen.

Passende Inhalte